Prenzlauer Berg, Thierse und die Schrippen

Sonntag morgens, im tiefsten Prenzlauer Berg. Leicht abgenervte Schrippenverkäuferin (icke) steht hungriger Meute gegenüber.

 

Icke: Morjen!

Kunde: Guten Morgen. Eins von den hellen Brötchen, bitte.

Icke: Ne Schrippe ?!?

Kunde: Ja, genau.

 

Nächster Kunde: Hallo, also, ich nehme 4 von den hellen Brötchen.

Icke: Sie meinen Schrippe?!?

Kunde 2: Ach das hab ich ja noch nie gehört *kicher*

Icke: *grummel grummel grummel*

 

Nächster Kunde: Grüß Gott, bitte 2 von den hellen Brötchen da!

Icke: Dit sind Schrippen!

Kunde 3: Ja, 2 davon halt.

 

Nächster Kunde: 6 von den hellen Brötch…

Icke: Dit heißt hier Schrippe! Nur weil Euch mal alle einfällt, dass Berlin plötzlich so superduper hip ist und ihr alle herkommt und die Mieten teuer macht, heißt dit immer noch Schrippe! S-C-H-R-I-P-P-E! Nich Wecke oder Brötchen oder etwa Semmel  – Dit is ne ordinäre Schrippe! Vastandn?

Kunde 4 stammelt: ähhh..ja…

Icke: jut! Also, wie heißt dit?

Kunde 4: Ähhh, Schrrrrrrippe!

Icke: Rüchtich! Jetzt nochmal alle zusammen!

Kunden im Chor: SCHRIPPE!

Icke: Na geht doch! Nächster bitte. Wat darfs sein?

 

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4 Gedanken zu “Prenzlauer Berg, Thierse und die Schrippen

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