Schluss mit dem Gejammer

Konstantin Sakkas schrieb diese Woche einen sehr flachen Artikel über die Privilegien der Frauen unter 30 und damit wohl auch seine ganze underfuckte Wut heraus.

In diesem – nennen wir es „Artikel, auch wenn das Geschreibsel es nicht verdient hat – macht er alle Männer zu zurückgebliebenen und triebgesteuerten Testosteronbündel und Frauen zu dummerchen, die nur aufgrund ihrer Brüste und ihrer zu penetrierenden Körperlöcher zum erfolg kommen. Der die preußischen Tugenden verehrende Autor ist hierbei wesentlich intoleranter und konservativer als das ehemalige Landesoberhaupt Friedrich der Große.

So schreibt er:

„Frauen sind bekanntlich frühreif. Mädchen werden früher erwachsen als Jungen, Frauen finden sich eher im Leben zurecht als Männer. Das liegt in der Natur der Dinge.“

Sagt also, der Mann sei einfach zurück geblieben und könne gar nicht dafür, dass er nun der Diskriminierte ist – Frauen mit ihrer durchtriebenen frühreifen Sexualität ziehen alle Konsequenzen und schnappen sich ihr Privileg und qua die Weltherrschaft.

Laut Sakkas läuft es wie folg ab:

„ein Mädchen kann gescheit oder dumm sein, mit ein bisschen Geschick fängt es sich so oder so seine Sympathiepunkte mit den entsprechenden Konsequenzen im Abiturzeugnis.“

„Wenn eine Frau auf eine Party kommt, dann, weil sie eine Frau ist, auch wenn sie weder den Gastgeber noch sonst irgendwen kennt.“

„Wenn ein Mann einen Job kriegt, dann, weil er erstens sehr qualifiziert ist und zweitens seine Qualifikation so geschickt zu verschleiern weiß, dass sie nicht zu sehr auffällt; wenn eine Frau einen Job kriegt, dann, weil sie eine Frau ist.“

Nach seiner Ansicht geht das so, bis Frauen eines Tages aufwachen, übernacht in Falten geschlagen, ergraut, mit Hängebusen und Cellulite – nämlich genau in der Nacht zu ihrem 30. Geburtstag! In dieser Nacht, wenn Männer, wie Siegfried aus seinem Drachenblutbad, voller Ruhm, Ehre und Unverletzbarkeit erwachen – und die Stunde der Rache geschlagen hat.

Freud würde hier wahrscheinlich eine sehr verletzte und unterdrücke Sexualität diagnistizieren, wahrscheinlich ein sehr anstrengendes Über-Ich, einen Minderwertigkeitskomplex und eine verschobene Wahrnehmung – aber wie dem auch sei. Es geht nicht um Herrn Sakkas und seine Psyche, sondern es geht mir um dieses Zitat:

Frauen verleben die ersten drei Jahrzehnte ihres Lebens in einer bunten Seifenblase, in der es keine Schwerkraft und keine Widerstände gibt, in der ihnen die Welt zu Füßen liegt und sie faktisch alles und jeden erreichen können, wenn sie nur halbwegs gut ausschauen – was für über 90 Prozent aller Frauen gilt – und sich nicht allzusehr vor der Welt verschließen.

Herausstellen möchte ich explizit die Annahme, dass Frauen auf der ganzen Welt priviligiert sind. Frauen auf der ganzen Welt – was für ein Schwachsinn!

Das Privileg der Frauen in vielen Ländern der Welt sieht tatsächlich so aus:

„Jede dritte Frau wird in ihrem Leben einmal vergewaltigt, geschlagen,zum Sex gezwungen oder auf andere Weise misshandelt.“ – UNIFEM, Facts and figures on violence against women, 25.11.2003. http://www.unifem.org

Häusliche Gewalt ist die Hauptursache für Tod oder Gesundheitsschädigung bei Frauen zwischen 16 und 44 Jahren und rangiert damit noch vor Krebs oder Verkehrsunfällen – Parliamentary Assembly of the Council of Europe, Domestic Violence against Women, Recommendations1582. Adopted 27th of September 2002

Gewalt gegen Frauen liegt immer noch oft unter dem Deckmantel religiöser und kultureller Traditionen – und verletzen hier mit Menschenrecht. Jährlich werden 2.000.000 Mädchen und Frauen die Genitalien verstümmelt – UNIFEM, Facts and figures on violence against women, 25.11.2003

Weibliche Feten werden in Ländern, die einen Stammhalter verlangen nach der Geschlechtsfeststellung abgetrieben. Dadurch fehlten in Indien im Jahr 2011 7,1 Millionen Mädchen. – http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/45993/Indien_Maedchenmangel_durch_selektive_Abtreibungen.htm

Das ist nur ein kleiner Ausschnitt, der schon reicht um noch einmal zu überdenken, dass es noch nicht überall eine Gleichberechtigung gibt. Heute ist der Tag Gegen Gewalt an Frauen und solche Texte, wie der von Herrn Sakkas, sind das Viagra beim Wichsen für Maskulinisten.

Frauenrecht ist Menschenrecht – niemand hat das Recht uns zu diskriminieren. Genauso wenig ist es rechtens Männer als schwanzgesteuerte Testosteronbeutel darzustellen, die nur ihrem Trieb beim Einstellen von qualifiziertem Personal, beim Benoten von Klassenarbeiten oder bei der Wahl der Freunde, folgen.

Also, Schluss mit dem Gejammer, Herr Sakkas!

Die Spreemieze

22 Gedanken zu “Schluss mit dem Gejammer

  1. Ich glaube er jammerte weil es immer mehr Studien gibt, die besagen, dass Jungen in Deutschland die Bildungsverlierer sind. Bei gleicher Leistung bekommen Jungen schlechtere Noten als die Mädchen, bei gleichen Noten werden sie seltener fürs Gymnasium vorgeschlagen als Mädchen, es gibt viel mehr männliche Schulabbrecher usw.
    Er hätte es nicht als ‚weltweit‘ gegeben formulieren dürfen und auch die Bewertung der Mädchen ist völliger Schwachsinnn, denn sie sind ja nur da, es ist nicht ihr Problem, daß sie in der Schule bevorzugt werden. Es hat eher etwas mit der Gesellschaft zu tun, damit daß viele Jungen zu Hause nachwievor größere Freiheiten als kleine Prinzen haben, als die Mädchen, die sich bereits gesitteter benehmen müssen und damit auch in einen kontrollierten Schulablauf einfügen können. Es hat etwas damit zu tun, daß es zu 90% nur Lehrerinnen -aber keine Lehrer – mehr gibt, die möglicherweise selbst einmal als Mädchen benachteiligt wurden und Jungen als generell störend empfinden, mit häufig größerem Bewegungsdrang, ruppigem Verhalten. Es gibt natürlich auch Mädchen die zum Klassenclown werden, aber doch eher selten.

    • auf der anderen Seite denke ich dann aber, ja und, wir wurden jahrhunderte lang benachteiligt und was wurde immer als gegeben hingestellt..nun ist es anders rum und das ist ein skandal?

      Na gut, so darf man ja nicht denken…aber obwohl Männer so schlecht abschneiden, sind sie im Berufsleben dann doch wieder vorn…

      • ja, issn skandal. unrecht mit unrecht vergelten funktioniert nicht, das sehen wir in palästina super.
        aber das jungsproblem liegt-gemäß vatern, seines zeichens lehrers und begleitet seine jungs knapp 6 jahre lang-daran dass sie eben hibblig sind, sich dämlich benehmen um sich beweisen zu müssen & keinen bock auf schule haben. aber das ist denke ich kein problem von jungen sondern eines der schule-oin der pubertät sollte man nix über issos keilerei lernen sonden sich ausprbieren, mit der klasse n haus bauen, ein ganzjähriges praktikum machen, das leben eben kennenlernen. während der pubertät rumzusitzen ist folter. und ich vermute, jungs zeigen ds vll einfach offener?

        aber ich bin eh für eine 50% quote-überall. in schule gäbe es also bei frauenüberschuss männerquoten (und wenn die sich scheiß bezahlung nicht zumuten lassen könnte das die lohnquali von allen hochreißen)ebensowie in der pflege und im kiga-und in männerüberschüssigen ecken eben mehr frauen.
        und poc vermehrt einstellen in der schule ist imho eh super super wichtig.

        wenn buchstaben fehlen:diese tasttur klebt wie sonstwas. vatern hat irgendn fruchtsaft drauf verschüttet(n wunder dass die noch funktioniert)

        naja. wi waren die opfer, jetzt seid ihr dran ist halt blöd weils nix bringt. leiden eh immer nur die falschen drunter.

      • Hallo Spreemietze,
        bitte entschuldige, ich wollte mich geistig mit dir duellieren, musste aber einsehen das du unbewaffnet bist.

        Mangelndes TExtverständnis wäre übrigens eine Erklärung warum eine „jahrhunderte lang[e] Benachteilig[ung][.]“ der Frau besteht 😉

      • Das ich schlau bin habe ich nie behauptet 😉
        Bitte lies doch den verlinkten Text 🙂

        Zur Erklärung sei hier nur gesagt das es mit keiner Silbe um Rassismus geht…

  2. Auch hier wieder: nein, es wird nicht gesagt/geschrieben: ACHTUNG, es geht um RASSISMUS, aber gewisse Textzeilen und aktuelle politische Zusatzinformationen lassen darauf schließen:

    „Lieber tapferer, weißer Mann!“ ->(nicht NUR Mann, sondern WEISSER Mann)

    „Weil Führen quasi Deine Natur ist und die Dominanz über Frauen nur die halbe Miete, bist Du mit Freude in die Ferne aufgebrochen und hast Dir die Ureinwohner ganzer Kontinente untertan gemacht. “ -> UREINWOHNER, KONTINENTE, also alles was NICHT weiss ist

    „Konntest Du in den vergangenen Jahren in der US-Fernsehserie „Mad Men“ noch einmal sehen, wie schön es früher war – konkurrenzloses Abgott-Dasein in Ermangelung der Akzeptanz Andersfarbiger, […]“ -> ANDERSFARBIGER, alsi NICHT weiss

    Die politische Haltung von Mitt Romney ist für jeden liberal Denkenden Mitmenschen egal welchen Geschlechts oder Hautfarbe ehr konservativ, siehe Vergewaltigungs und Abtreibungsdebatte oder Förderung des Sozialwesens, von dem meist Afro-Amerikaner betroffen sind.

    In diesem Text wird gesagt, dass Romney wohl der letzte Kandidat war, der mit diesen alten Statements jemals antreten wird:

    „Es war das letzte Mal, darin sind sich die Klugen einig, dass ein weißer Mann mit weißer Denke – Aufteilung der Welt in heterosexuelle Männer auf der einen Seite, Frauen, Farbige, Einwanderer, Homos und Behinderte auf der anderen – versucht hat, mit eben dieser Haltung Mehrheiten zu akquirieren. “

    Zeiten ändern sich – und das ist auch gut so. Gleichheit, Freiheit und Brüderlichkeit für alle!

    Und was hast du verstanden???

  3. Danke das du dir die Zeit genommen hast den Artikel von Frau Burmester zu lesen.

    Wie ich diesen aufgefasst habe ist an dieser Stelle nicht von Belang, habe ich doch keinen Blog in dem ich meine Meinung verbreite 😉

    Mich hat in meinem Eingangspost vielmehr interessiert wie du diesen siehst.
    Nachdem du doch so sehr gegen der Artikel von Herr Sakkas argumentierst. Dabei aber dem Autoren nur dahingehend widersprichst als das seine Argumentation nicht weltweit sondern nur in Deutschland und vergleichbaren Ländern greift. Und darüber hinaus in deinem Kommentar auf den ersten Post von Thea nochmals die „Argumentationskette“ von Herrn Sakkas bekräftigst 🙂

    Dies fand ich – von einer Frau kommend – so bemerkenswert und ungewöhnlich das spontan der Wunsch aufkam deine Meinung zum Burmester Artikel zu erfahren.

  4. ps: weißer Mann steht imho stellvertretend für „den“ Mann in der westlichen Welt und ist mitnichten rassenideologisch zu interpretieren…

    • na in diesem Fall schon so zu interpretieren. Bei Frau Burmester erkennt man gleich deutlich, dass es eine Sartire ist, besonders gleich am Anfang. Bei Herrn Sakkas habe ich beim Lesen immer nur gedacht: ja..äh..wo kommt jetzt die Pointe?
      Kam aber nicht – war also alles ernst gemeint.

      PS: auch in Deutschland und ähnlichen Ländern greifen die Behauptungen von Hern Sakkas nicht.

      • der ersten Aussage widerspreche ich nach wie vor. Was für einen Sinn würde es denn machen in einem feministischen Pamphlet rassistische Äusserungen zu treffen. „klassisch angelsächsische Macho-Werte“ ist hier der erste Indikator das eben der Mann in der westlichen Welt gemeint ist und nicht ein dem arischen Ideal entsprechender Mann.

        Aber wenn wir diesbezüglich darin übereinstimmen nicht übereinzustimmen kann ich damit leben 😉

        Und bezüglich Satire: Ich lese die Texte von Fr. Burmester ohne darin Ironie zu erkennen. Klar sind diese Ironisch verpackt, aber nur um die eigentliche Botschaft (grob vereinfacht „Männer sind Böse“) transportieren zu können. Den Text von Sakkas habe ich gelesen als „das dauernde Gejammer der Weiber geht mir auf den Geist, ich will jetzt auch mal polemisch werden“. Demzufolge habe ich das also mit der nötigen Prise Ironie verstanden.

        Aber vielleicht liege ich auch falsch und es war wirklich ein gänzlich unsatirischer Artikel von Herrn Sakkas. Von dieser Prämisse ausgehend könnte man jetzt Überlegungen spinnen ob seine Aussagen nicht irgendo einen wahren Kern haben könnten….
        Haben Frauen es vielleicht leichter in den ersten Jahrzehnten Ihres Lebens und lernen deshalb nie sich richtig zu behaupten? Was dann dazu führen könnte das Männer im statistischen Mittel erfolgreicher sind und ein höheres Einkommen etc. haben.
        Wenn dem so wäre, was könnte man dagegen machen?

        Aber da ich ein Mann bin zerbreche ich mir darüber nicht den Kopf sondern arbeite lieber daran mir auch mal irgendwann einen Sportwagen kaufen zu können um damit junge Frauen umherfahren zu können 😀 😉

    • Ich mache das an gar nichts fest. Da ich diesbezüglich schlichtweg keine Ahnung habe. Ich bin ja keine Frau und weiss daher nicht wie leicht oder schwer diese es haben.

      Ich interpretiere den Artikel von Hr. Sakkas wie weiter oben beschrieben. Einzig die Möglichkeit das ich mit dieser Interpretation falsch liegen könnte hat mich dazu bewegt in den letzten beiden Abschnitten darüber zu sinnieren ob an der – satirefrei gelesenen – Argumentationskette von Hr. Sakkas etwas dran sein könnte.

  5. Pingback: Results for week beginning 2012-11-19 « Iron Blogger Berlin

  6. und Romneys Behauptungen bzw die seiner Partei, dass Frauen bei „richtigen“ Vergewaltigungen nicht schwanger werden können und wenn sie schwanger wird es keine richtige Vergewaltigung war..also tut mir leid…wie Menschenverachtend ist das denn? Und bezüglich Rassismus ist es wirklich haarig in den USA, das erlebt man aber nur, wenn man wirklich dort auch einmal gelebt hat.

    Es gibt dort immer noch eine inoffizielle Einteilung in der Gesellschaft. An erster Stelle steht der Weiße Amerikaner, dann der weiße Europäer, dann ein Weißer von woanders her, Dann Mexikaner, dann Afroamerikaner, dann Afrikaner, etc

    Und das dominierende Geschlecht in der bekannten Weltgeschichte war nun mal weiß und Mann (Frauen waren ja qua Geschlecht ausgeschlossen). Was teilweise dabei rausgekommen ist, kann man ja ganz leicht im Geschichtsbuch nachlesen: Eroberung Amerikas, Kolonialisierung Afrikas.

    • und vielleicht solltest du dir nicht den Kopf darüber zerbrechen, wie du dir einen Sportwagen erwirtschaften willst, um eine Frau kennen zu lernen. Denn eine Frau, die nur mit dir ausgeht, weil du einen Sportwagen hast, braucht kein Mensch! Es sei denn nur für einen kurze, nicht tiefergehende Affaire.

      Arbeite lieber für den Sportwagen, weil du schon immer davon geträumt hast über die Autobahn zu rasen und lerne bis dahin den Partner deines Lebens kennen, der dich so liebt, wie du bist und vor allem darum weil du es bist.

      • Irgendwie glaube ich das hier ein falscher Eindruck von mir entsteht :-?.

        Der Absatz auf den du dich in dieser Analyse meiner Person und Lebensumstände stütz war ironisch zu verstehen. Deshalb auch die Smileys ;-).

        Aber das führt jetzt alles zu weit und meine Antwort habe ich ja inzwischen auch erhalten. Danke das du dir die Zeit genommen hast 🙂

  7. Dass Frauen es leichter haben, ist leider komplett falsch. Warum muss denn nun eine Frauenquote „hoffentlich“ auf den Weg gebracht werden? Ganz einfach doch deshalb, weil ab einer bestimmten Management-Höhe in den Unternehmen kaum noch Frauen zu entdecken sind, allenfalls als eingerahmte Ehefrauenbilder auf den Schreibtischen… Die Zahlen sind einfach nur skandalös, man muss sich doch nur mal die Vorstände der DAX-Firmen anschauen, da sind aktuell weniger als 4 Prozent Frauen! Wer diesen Fakt noch mit wirklicher Chancengleichheit und Auswahl nach Qualifikation erklären will, sollte sich schlichtweg schämen. Nur eine Quote mit echten Sanktionen hilft weiter. Die Selbstverpflichtungen aus den letzten Jahren sind stattdessen grotesk. Traurig nur, dass es aktuell keine Unterstützung für die Quote in Deutschland bei der verantwortlichen Frauen-Ministerin Kristina Schröder gibt. Stattdessen müssen wir eine unfähige Politikerin ertragen, die aber garantiert als Bildschirmschoner bei der männlichen Vorstand-Rige sehr beliebt ist, denn die lachen sich doch bestimmt jedes Mal kaputt, wenn er angeht und ihr Konterfei erscheint.

  8. Hallo Spreemieze!
    „Frühreif“ muss nicht nur sexuell sein! Ich fand den Artel auf Cicero nicht schlecht, auch wenn vieles nur Halbwahrheiten oder Einzelfälle sind. Der Autor denkt, das ist erkennbar nicht gerade positiv an seine jungen Jahre zurück. Deine Art, das als quasi persönlichen Angriff zu werten, Deine Aufregung und zum Gegenschlag auszuholen, wie auch Dein Nickname „Speemieze“, finde ich wiederum auch alles andere als reif. Du regst Dich so darüber auf, dass er Dir vorwerfen würde, Du hättest Vorteile, dass die Vermutung nahe liegt, dass er recht haben muss. Wer es leichter hat und wer nicht, ist doch eine Schwachsinns-Diskussion! Beim Abi so, im Studium so, beim Umzugshelfer finden so, beim Selbstbewusstsein so. Wir alle, gerade aber Deine Leserinnen regen uns doch oft über Dinge auf, die uns garnicht betreffen. Die Dax-Unternehmen-Vorstände … Ist hier denn eine dabei, die ernsthaft eine dieser Stellen haben will? und sich vorstellen kann 70 Stunden zu arbeiten? Wenn Ja, kann ich nur raten selbst zu glauben, dass man das schaffen kann und daran zu arbeiten und nicht die Schuld bei anderen oder bei einer fehlenden Quote zu suchen! Denn ob ihr eine Frau bei 100 Männern seid oder eine von 50 Frauen unter 100 Männern, sollte nie etwas daran ändern ob ihr den Job haben wollt und dafür die Beste seid oder nicht!

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