Träume träumen

Es gibt Träume, und man weiß, dass sie nie wahr werden, doch trotzdem hört man nicht auf davon zu träumen. Sie werden zu einer zweiten Heimat, wenn man tief in sich taucht, in seine zweite Welt und geben ein Gefühl von Hoffnung, Liebe und Geborgenheit. All das ganz selbstlos, wie es in der eigentlichen Welt so gar nicht gibt.

Ich träume davon in einem Dorf, einer kleinen Stadt zu leben. Aber ohne die verhasste Enge und das sich beobachtet fühlen, wie ich es von meinem Dorf, in dem ich aufgewachsen bin, her kenne. Die Bäume sind grün, es scheint die Sonne. Ich wohne in einem Haus mit Garten. Um einem Baum ist eine weiße Bank gebaut, es steht ein weißer Tisch im Garten und Stühle. Der Tisch ist gedeckt zum Frühstück.

Von weitem kann ich Berge sehen, grüne Wiesen im Tal, in dem sich der frühmorgendliche Nebel fängt. Jeder kennt mich, jeder grüßt und schätzt mich. Ich bin nicht allein, ich werde geliebt. Das Haus ist erfüllt mit Gelächter und Freude, ich sitze im Garten und die Kater streunen durch das Gras, ich warte das es Abend wird und sehne mich nach ihm. Mein Gefährte, mein Mann, mein Geliebter, auf den ich mich jeden Tag freue, über den ich mit stolz erzählen kann, für den ich da bin, der für mich da ist. Für mich, für dich, für uns.

Das ist mein Traum von Liebe, den ich träumen kann so oft ich mag. Das ist das schönste am Träumen, auch wenn er niemals wahr werden mag.

Träumende-Grüße

Miez

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