Mit Vitamin B zum Omafiets

Heute mal angerufen und gefragt wo denn jetzt das bestellte Omafiets ist, welches der Götterbote nicht liefern wollte/konnte. Nun halt die Bestellung gecancelt, weil was weiß ich denn mal Zuhause bin um Stunden auf die Spedition zu warten.
Gut, dass meine Freundin Mayfair einen Vater hat, der zwei Fahrradgeschäfte hat. So heute kurzentschlossen von Adlershof nach Köpenick mit der Strassenbahn gefahren. Das war ja quasi eine Nostalgietour für mich. Vorbei am S-Bahnhof Spindlersfeld, am alten Arbeitsparkplatz, an der Kneipe mit Herrengedeck für 1,50 € und am alten Hotel, was nun ganz anders heißt und von innen ganz anders Aussieht, aber ansonsten hat sich nichts verändert. Weiter rumpelt die Strassenbahn durch die Altstadt und ich glaube zum ersten Mal gefällt mir Köpenick richtig gut, und hat nichts mehr depressives für mich. Köpenick ist soweit weg vom bunten Friedrichshain, so weit weg vom pulsierenem Stress des Großstadtherz‘.
Nach einer zugegeben wackeligen Probefahrt mit der Omafiets ist der Kauf klar und ich fühle mich auch viel besser mein Geld nicht in den Rachen eines großen Konzerns gesteckt zu haben, sondern einem kleinen Händler. Und es bleibt ja in der Familie.
Danach ging es mit der Bahn zurück zum Ostkreuz und von dort wurde mit der Fietse nach Hause gefatzt. Ich glitt geschmeidig durch den Friedrichshain und radelte wie Frau Antje von der Käsetheke zum Strausbergerplatz. Warschauer Strasse geht übrigens überhaupt nicht für Radfahrer.

Selbst-beim-Radkauf-braucht-man-nun-Vitamin-B-Grüße

Miez

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s