Wo die wilden Guerilla wieder blühen

Ich habe das Inlinern auf dem Flughafen Tempelhof entdeckt und drehe nun bei frühfrühlingshaften Temperaturen und gefühlten 30 Knoten Gegenwind so meine Runden. Die Neuköllner Seite sieht aus, als hätte jemand eine Menge Sperrmüll auf den Rasen gekippt. Das ist nichts ungewöhnliches für Neukölln, denke ich und rolle da mal hin. Und nein, es ist ja gar kein Sperrmüll…es sind kleine Minigärten in Sperrmüll.
Der Berliner hatte ja schon immer einen Hang zu Schrebergärten, aber der Individualist fühlt sich unter den spießigen Laubenpiepern – Hecke nicht zu hoch, Gemüsebeet links, Bäume rechts und an den Wochenenden darf nicht gegrillt werden – wohl nicht wirklich wohl.
So ist der junge Berliner nicht kompatibel mit den Parzellenfreunden von Glück auf oder Waldes Ruh. Und dreht beim Urban Gardening – auch Guerilla Gardening genannt – sein eigenes Ding und kann so zwei Vorlieben vereinen: Gärtnern und Sperrmüll sammeln.

Hab-auch-Lust-zu-gärtnern-Grüße

Miez

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