Leben mit Katzen: Gut gebissen, Kätzchen

Paula ist seit Anfang Dezember mein Sorgenkind. Nach langem hin und her und falschen Diagnosen wurde bei ihr ein schlimmer Bandscheibenvorfall diagnostiziert. Leider zu spät, dass ihre Hinterläufe nun seit ein paar Wochen gelähmt sind. Für mich hieß das täglich zum Tierarzt und mich mit der Frage konfrontiert: Einschläfern, oder nicht.
Schlimm ist das, weil ich doch meine Paula, die immer für mich da war, nie von meiner Seite wich, wenn es mir schlecht ging, mein Essen klaute und immer die kriminelle Intelligenz war, nicht so einfach umbringen lassen kann. Es ging eine Weile ganz gut aufwärts und sie konnte wieder von alleine stehen, doch man merkt, dass die Gesundung gerade stagniert und sie mitlerweile gar keinen Bock mehr auf Tierarzt hat, weil sie dort ja auch immer Vitamin B12 als Spritze bekommt, was ihr jedesmal sehr, sehr weh tut.
Das letzte Mal so sehr, dass sie mir in die Hand biss…ja, und die letzte Tetanus-Impfung ist schon knapp 20 Jahre her.

Eine-Runde-Schmerz-weg-pusten-bitte-Grüße

Miez

6 Gedanken zu “Leben mit Katzen: Gut gebissen, Kätzchen

  1. Oh, das sind ja schreckliche Neuigkeiten. Ich habe nie von einem Bandscheibenvorfall bei Katzen gehört, immer nur bei Hunden. Dann muss operiert werden, denn alles andere ist nur Quälerei. Aber nach der OP sind sie meist wieder 'so gut wie neu' Ich wünsche dir viel Kraft bei der Entscheidung, wenn du der Meinung bist, daß Paula weiterleben möchte, sprich frisst, spielt, putzt sich, dann ist alles noch in Ordnung, aber wenn sie nur noch lethargisch herumhängt, dann wird es sicher sehr schwer aber nicht unmöglich. Hast du einmal Doris Lessings Katzenbuch gelesen? Über die Katzen in ihrem Leben? Eine Katze hatte auch eine Krankheit an der jeder Tierarzt ihr sagte, daß sie sterben würde. Die Katze selbst wollte sterben, aber die Autorin hat nicht aufgegeben. Jeden Tag ging es zum Tierarzt, sie putzte die Katze und es gelang. 🙂

  2. @ Thea: Ich hatte vor meinem Bett das Bügelbrett liegen, damit sie sich nicht drunter verdrücken kann. Sie hat es heute aber trotzdem geschafft sich rüber zu schwingen und liegt nun unter dem bett, kommt noch zu fressen raus. Sie hat halt keinen bock mehr auf tierarzt.
    So ist sie noch ganz fidel, aber halt extren abgenervt und rückenschmerzen scheint sie auch wieder zu haben…ach manno.

  3. Wie Thea schon schrieb, hast Du mal an eine OP gedacht? Auch wenn sie genervt vom Tierarzt ist, aber vielleicht waere diese Radikalkur einmal gemacht besser als staendige Tierarztbesuche?
    Ich druecke Dir und Paula die Daumen, dass sich alles zum Guten wendet.

    LG
    Kerstin

  4. wie gehts denn der kleinen jetzt? es bricht einem ja fast das herz das alles zu hören. alles gut für dich und paula!

    P.S. ein leben mit katzen ist einfach soviel besser!

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