Erwachsene nur in die Feuerwehr

Am Freitag um 11 Uhr machte der Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche bei strahlendem Sonnenschein und eiskalter Luft auf. Die Krankenschwester, das Lieblingsleihkind und ich fuhren also von Ost nach West um die Schwester der Krankenschwester am Crêpes-Stand zu treffen.
Ist immer gut Beziehungen zu haben und als Kind ist es doch am Tollsten, wenn man Kontakte zu Schaustellern hat. Da springt die eine oder andere Karussel-Runde, Dosenwerfen und Tütenangeln raus. Toll, wenn man solch ein Star ist und alle einen kennen.

Ich wollte auch immer zum Zirkus oder mit Schaustellern durch die Gegend reisen. Leider wurden bei den Aushängen an den Rummelbuden immer nur junge Männer gesucht.Schade, so bleib ich im Berliner Zirkus.
Der Schrott-Weihnachtsbaum gefällt mir übrigens außerordentlich. Passt irgendwie zu Berlin: eigenwillig, auf dem ersten Blick häßlich, auf dem Zweiten gewagt,denn die Schönheit steckt im Detail und nicht im Gesamten.

Das Lieblingsleihkind und ich fuhren dann noch eine Runde Karussel. Als ich mich auf dem Mini-Motorrad zusammenfalten wollte – ist ja alles wahnsinnig klein – kam die Ansage vom Karusselfahrtsaufpasser: Erwachsene nur in die Feuerwehr. Da fühlte ich mich ja etwas diskrimminiert, aber nun gut. Origamie in der Feuerwehr, dabei Fotos machen und dem Lieblingsleihkind zu winken, dass im Raumgleiter durch die Gegend kurvt – da wird einem leicht schwindelig.
Man-ist-nicht-mehr-die-jüngste-Grüße
Miez

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