No means No! – Slutwalk Berlin 2011 – Teil II

Dass der Slutwalk mich tief berührt hat, das sieht wohl jeder an dem vorherigen Eintrag. Das der Marsch und all die Gedanken, die beim Schreiben des Eintrag wieder hochgekommen sind nicht leicht waren, kann sich jeder denken. Ich bin ganz schön baff über das viele positive Feedback und möchte mich noch einmal bei den Veranstaltern und meinen Begleiterinnen bedanken.

Bilder zum Slutwalk Berlin gibt es hier: No means No!
Beeindruckend war für mich ebenfalls die Handhabung des kleinen Zwischenfall am Gendarmenmarkt. Neben dem Hilton Hotel standen 4 Schwachmaten mit reichlich Muskeln aber wenig Hirn, die sich gegenseitig in die Menge und auch auf die DemonstrantINNEN schubsten, Körperkontakt suchten und den Sinn der Demo nicht verstanden.
Normalerweise, wenn man sich darüber aufregt, wie sich diese Herrschaften benehmen, bekommt man nur zu hören: ach komm, die sind halt so, war doch nicht schlimm, da mußt du drüber stehen.
Doch diesmal war es so, dass OrdnerINNEN unsere begleitenden Polizsten riefen. Plötzlich war nur noch einer der Vier da, die anderen suchten das Weite. Er wurde zur Rede gestellt und musste das Gelände verlassen. Das tat er auch, fluchend.

Was hat mein Herz da für einen Sprung gemacht. Ja, so muß es sein! Der, der sich so benimmt muß gehen und nicht wir, die wir geschubst werden, müssen das „schlucken“, „darüber stehen“, auch wenn der Magen schmerzt.

So-muß-es-sein-Grüße

Miez

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